Entstehungsgeschichte der Elend’s Hexen
Es waren fünf schlechtgelaunte aber doch neugierige Personen (Peter Kleinhans , Katja Rubert , Alex Kirschbaum , Thomas Renschler und Augusta Rietz ), die sich am 30.04.92 in Karlsruhe trafen um in den Osten zu fahren und zu sehen wie im Harz am Brocken eine Hexennacht gefeiert wird. Es war sehr schwierig kurzfristig eine Unterkunft zu bekommen und wir mussten im Dorf „Elend“ übernachten. Nach einer enttäuschenden Hexennacht um 23 Uhr war die Veranstaltung zu Ende und um 24 Uhr die Lokale und Strassen ausgestorben, saßen wir am 01.05.1992 in Elend und es hat nicht lange gedauert bis die Personen sich einig waren eine Gruppe zu gründen und ihren Namen gefunden hatten. Nämlich „Elend’s Hexen“. Das Hexenkostüm wurde größtenteils in den Farben des Bühlertäler Wappens „Blau und Gelb“ gehalten. Das Besondere an den Elend’s Hexen ist das geschminkte Gesicht. Die Gruppe vergrößerte sich sehr schnell, studierte einen Hexentanz ein und nahm an vielen Veranstaltungen teil. Doch nicht nur Hexen wollten wir sein nein unter Fasnacht verstanden wir mehr. Jedes Jahr nähten wir neue Kostüme und an den Umzugstagen mit einem Wagen und als Mohren, Venezier, Ägypter und Spanier das Publikum zu erfreuen. Doch leider mussten wir einsehen, dass es nicht auf Dauer zu machen ist eine solche Gruppe privat zu halten und die Kosten für die Kostüme aufzubringen. Deshalb entschlossen wir uns 1996 in den Verein der Freunde des Völlersteins einzutreten. Doch wir mussten Abstriche machen und gingen von diesem Zeitpunkt nur noch als Hexen auf die Strasse. Es entwickelte sich eine Kindertanzgruppe, die über Fasnacht sehr viele Auftritte hatte und auch unterm Jahr mit einem Showtanz das Publikum begeisterte. Die Gruppe wuchs und damit natürlich auch wieder die Kosten. Am 19.04.1999 gründeten wir unseren eigenen Verein und wurden im Register eingetragen. Mit diesem Schritt hatten wir die Verantwortung für uns und die damit verbundene vieler Arbeit selbst übernommen und mussten sehen, dass wir die alten Ziele und Linie bewahrten, aber trotzdem den neuen Anforderungen und Ansprüchen der anderen gerecht wurden. Dies ging leider nicht ohne Verluste an aktiven Mitgliedern. Aber trotz allem sind wir umso mehr bemüht unsere alte Stärke und auch die Zufriedenheit unsere aktiven und passiven Mitglieder gerecht zu werden.
1. Augusta Rietz
2. Albert Kögel
3. Brigitte Schnurr
4. Gerhard Braun
5. Christel Kohler
6. Martina Wacker
7. Reinhold Karcher
8. Wendelin Rietz
9. Franz Wacker
10. Raimund Kramer